Tipps
für den Alltag

Auslöser meiden
Falls symptomauslösende Reize bekannt sind, sollten diese so gut wie möglich vermieden werden: z.B. bei Tierhaarallergien auf Haustiere verzichten und keine Tiere berühren; bei Hausstaub- (Milben-) Allergien milbendichte Matratzenbezüge und Spezialbettwäsche verwenden und Kissen, Teppiche und ähnliche „Staubfänger“ aus der Wohnung entfernen.

Sport treiben
Sportliche Aktivität verbessert bei allen Menschen Ausdauer und Lungenleistung. Asthmatiker profitieren besonders von Ausdauersportarten wie Joggen, Walking, Radfahren und Schwimmen.

Tabakrauch meiden
Tabakqualm reizt die Atemwege. Deshalb sollte das Rauchen aufgegeben und – wenn möglich – der Aufenthalt in verqualmten Räumen vermieden werden.

Übergewicht abbauen
Zu viele Pfunde führen zu Kurzatmigkeit und belasten die Lunge zusätzlich. Umgekehrt hat es positive Auswirkungen auf die Lungenfunktion, wenn das Übergewicht reduziert wird.

Ausreichend trinken
Die Zufuhr ausreichender Flüssigkeitsmengen (ca. 2 Liter pro Tag) hilft dabei, den Bronchial-schleim in der Lunge flüssig zu halten. So lässt er sich leichter abhusten.

Infekten vorbeugen
Erkältungen reizen und belasten die Atemwege zusätzlich und sollten daher nach Möglichkeit vermieden werden. Daher sollten Asthmatiker Abstand von erkälteten Menschen halten, in der kalten Jahreszeit große Menschenansammlungen meiden und sich regelmäßig die Hände waschen. Viel Schlaf, Bewegung an frischer Luft, vitaminreiche Ernährung und regelmäßige Saunagänge können die Abwehrkräfte stärken.

Impfangebote wahrnehmen
Gegen schwere Atemwegsinfektionen wie Influenza (Virusgrippe) und Pneumokokken-Infektionen sollte man sich impfen lassen, denn diese können bei Asthma besonders schwer verlaufen und die Erkrankung verschlimmern.

Stress abbauen
Stress kann die Asthma-Symptome verstärken. Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga helfen, Stress abzubauen und gelassener mit der Erkrankung umzugehen